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Der autoritäre Charakter

 
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Malte
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MessagePosté le: Dim 3 Aoû - 17:39 (2008)    Sujet du message: Der autoritäre Charakter Répondre en citant

http://www.teachsam.de/deutsch/d_literatur/d_aut/mann_h/mann_h_untertan/man…



Diederich Heßling entwickelt eine Persönlichkeit, die man als autoritären Charakter bezeichnet. Die beiden Pole Masochismus und Sadismus ergeben sich dabei aus den psychologischen Abwehrmechanismen der Reaktionsbildung Kompensation und Verschiebung. Dies wird im nachfolgenden Strukturbilddargestellt

_________________
Jetzt wusste ich: die Dinge sind ganz und gar das, was sie scheinen - und hinter ihnen... ist nichts. (Jean-Paul Sartre)

Il y a deux façons de ne pas raconter sa vie: l'une est de se taire et l'autre c'est d'écrire.
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MessagePosté le: Dim 3 Aoû - 17:39 (2008)    Sujet du message: Publicité

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Malte
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MessagePosté le: Dim 3 Aoû - 17:43 (2008)    Sujet du message: Der autoritäre Charakter Répondre en citant

http://www.teachsam.de/psy/psy_pers/abwehrmech/ruch_zimbardo_abwehr_1.htm#R…




Die oben angesprochenen Abwehrmechanismen:



Identifikation
Erhöhung des eigenen Selbstwertgefühls durch Identifikation mit einer Person oder Institution, die einen höheren Rang besitzt
Introjektion
Einverleibung äußerer Wertorientierungen in die Ich-Struktur; daher muss man sie als Individuum nicht mehr als Drohungen von außen erleben
Kompensation
Schwäche wird durch Überbetonung eines erwünschten Charakterzuges verhüllt. Frustration auf einem Gebiet wird durch übermäßige Befriedigung des Bedürfnisses auf einem anderen Gebiet kompensiert
Phantasie
Befriedigung frustrierter Wünsche durch Vorstellung ihrer imaginären Erfüllung (Tagträume u. ä.)
Projektion
Übertragung der Missbilligung eigener Unzulänglichkeiten und Wünschen, die gemeinhin als unmoralisch gelten, auf andere.
Rationalisierung
Man versucht sich dabei einzureden, dass das eigene Verhalten rational, d.h. verstandesmäßig begründet ist, um damit dieses Verhalten vor sich und anderen zu rechtfertigen.
Reaktionsbildung
Angstbesetzte Wünsche werden dadurch vermieden, dass sie quasi in ihr Gegenteil verkehrt werden. Dabei werden diese gegenteiligen Absichten und Verhaltensweisen so sehr überbetont, dass sie einen »Schutzwall« gegen den Versuch dienen, die angstbesetzten Wünsche zu befriedigen.
Regression
Rückzug auf eine frühere Entwicklungsstufe in der Persönlichkeitsentwicklung mit einfacheren, primitiveren Reaktionen und in der Regel auch tieferem Anspruchsniveau
Sublimierung
Nicht erfüllte sexuelle Bedürfnisse werden durch derartige Ersatzhandlungen befriedigt, die von der Gesellschaft akzeptiert sind.
Ungeschehen machen
Entwicklung eines Sühneverlangens für unmoralische Wünsche und Handlungen, um diese damit aufzuheben.
Verdrängung
Das Eindringen unerwünschter und/oder gefährlicher Impulse in das Bewusstsein wird verhindert, indem diese Impulse vom Bewusstsein in das Unbewusste abgedrängt werden. Dort können sie allerdings ohne Wissen des einzelnen zum Motor von so genannten Ersatzhandlungen oder Vorstellungen werden (Träume, Fehlleistungen)
Verleugnung
Schutz vor Unangenehmem durch die Weigerung, es überhaupt zur Kenntnis zu nehmen
Verschiebung
Aufgestaute, meist feindselige Gefühle werden auf Objekte entladen, die weniger gefährlich erscheinen als diejenigen, von denen die Erregung dieser (feindseligen) Gefühle ursprünglich ausgeht.
(nach: Ruch/Zimbardo  Lehrbuch der Psychologie, Berlin-Heidelberg-New York 1974, S. 368) 

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Malte
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MessagePosté le: Dim 3 Aoû - 18:23 (2008)    Sujet du message: Der autoritäre Charakter Répondre en citant

Heinrich Mannbeschreibt den Typus 
folgendermaßen: 


„Die Geschlechter müssen vorübergehen, der 
Typus, den ihr darstellt, mußsich abnutzen: dieser 
widerwärtig-interessante Typus des 
imperialistischen Untertanen, des Chauvinisten 
ohne Mitverantwortung, des in der Masse 
verschwindenden Machtanbeters, des 
Autoritätsgläubigen wider besseren Wissens und 
politischen Selbstkasteiers.“
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