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Die Koalitionskriege

 
Poster un nouveau sujet   Répondre au sujet    Forum des germanistes. Index du Forum -> CAPES / Agrégation 2008-2009 -> Mutations politiques, sociales, économiques et culturelles dans les pays de langue allemande entre 1789 et 1815
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Malte
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MessagePosté le: Lun 4 Aoû - 12:14 (2008)    Sujet du message: Die Koalitionskriege Répondre en citant


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Jetzt wusste ich: die Dinge sind ganz und gar das, was sie scheinen - und hinter ihnen... ist nichts. (Jean-Paul Sartre)

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Malte
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MessagePosté le: Lun 4 Aoû - 12:16 (2008)    Sujet du message: Die Koalitionskriege Répondre en citant


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Malte
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MessagePosté le: Lun 4 Aoû - 12:29 (2008)    Sujet du message: Die Koalitionskriege Répondre en citant

http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/geschichte/index,page=11…


Koalitionskriegedie durch kurze Friedenszeiten unterbrochene kriegerische Auseinandersetzung von 1792-1815 zwischen Frankreich und den Monarchien Europas.1. Koalitionskrieg 1792-1797:
Der Krieg begann mit der Kriegserklärung der französischen Revolutionäre an Österreich, dem Preußen, Sardinien, Neapel, Niederlande, Spanien, Portugal und England beisprangen. Die Verbündeten marschierten in Frankreich ein, doch nach der Schlacht bei Valmy (20. 9. 1792) gingen die Franzosen zur Offensive über. 1795 schloss Preußen denBaseler Frieden, dem sich Spanien anschloss. 1797 mussten Österreich und Sardinien den Frieden von Campo Formio schließen.
Die Gebiete links des Rheins sowie die Lombardei kamen an Frankreich, das aus ihnen die Batavische, die Zisalpinische und die Ligurische Republik bildete. England setzte den Kampf fort. Die Franzosen drangen in Europa weiter vor, bildeten 1798 die Römische und die Helvetische Republik und unternahmen unter Napoleon den Zug nach Ägypten und Syrien.


2. Koalitionskrieg 1799-1802:
Dagegen bildete sich eine neue Koalition aus England, Russland, Österreich, Portugal, Neapel und der Türkei, die den 2. Koalitionskrieg führte. Napoleon siegte entscheidend bei Marengo 1800 über die Österreicher, die den Frieden von Lunéville 1801 annehmen mussten. England schloss 1802 den Frieden von Amiens, erneuerte aber bereits 1803 den Kampf. Napoleon bereitete ein Landungsunternehmen in England vor, doch die britische Seehegemonie, die der Sieg H. Nelsons bei Trafalgar (21. 10. 1805) erneut sicherte, machte diesen Plan illusorisch. Als Kampfmittel gegen England blieb Napoleon allein der Wirtschaftskrieg (Kontinentalsperre seit 1806).


3. Koalitionskrieg 1805/06:
Auf Betreiben Englands bildete sich 1805 erneut eine Koalition zwischen England, Russland, Österreich und Schweden gegen Napoleon. Dieser siegte entscheidend in derDreikaiserschlacht von Austerlitz (2. 12.) über die Russen und Österreicher. Der Friede von Preßburg (26. 12. 1805) zwang Österreich, das aus dem Kampf ausschied, zur Abtretung von Tirol, Vorarlberg, Trentin, Istrien und Dalmatien. Franz I. legte die römisch-deutsche Kaiserwürde nieder.


4. Koalitionskrieg 1806/07:
Preußen war durch seine Neutralitätspolitik in eine hoffnungslose Isolierung geraten. Durch die mit Napoleon vereinbarte Besetzung Hannovers befand es sich sogar mit England im Kriegszustand. Napoleons Angebot der Rückgabe Hannovers an England führte zum Bruch mit Preußen. Der Sieg Napoleons in der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt (14. 10. 1806) enthüllte die Schwäche des preußischen Heers. Napoleon zog in Berlin ein. Friedrich Wilhelm III. von Preußen, der nach Ostpreußen geflohen war, kämpfte mit Unterstützung Russlands weiter. Der Sieg Napoleons bei Friedland über die Russen zwang Alexander I. von Russland zum Frieden von Tilsit (7. 7. 1807), dem sich Preußen anschloss (9. 7.). Preußen musste sich auf die Gebiete östlich der Elbe beschränken.


Krieg Österreich gegen Frankreich 1809:
Österreich, das 1809 im Hinblick auf die Bindung Napoleons in Spanien isoliert den Kampf gegen Frankreich aufnahm, unterlag in der Schlacht von Wagram (5./6. 7.). Es hatte vergeblich auf Bundesgenossen in Deutschland gewartet. Der Aufstand in Tirol unter Andreas Hofer schlug fehl. Der Schönbrunner Friede (14. 10.) sicherte Frankreich die adriatischen Küstenländer und gab Galizien an das Großherzogtum Warschau, Salzburg und das Innviertel an Bayern.


BefreiungskriegeFreiheitskriege1813-1815 die Erhebung der europäischen Völker gegen Napoleon I., nachdem dessen „Große Armee“ 1812 in Russland untergegangen war und erfolgreiche Aufstände der Spanier seit 1808 und der Tiroler 1809 den Mut der unterdrückten Nationen belebt hatten (→ Koalitionskriege). Freiherr vom Stein konnte Zar Alexander I. zur Fortsetzung des Kampfs gegen Napoleon über die russischen Grenzen hinaus bewegen. Die Hauptlast des Kampfs trug Deutschland. Das Napoleon 1812 unterstellte preußische Hilfskorps unter L. Graf Yorck schloss am 30. 12. 1812 mit den Russen die Konvention von Tauroggen und gab damit den Anstoß zur Erhebung in Preußen. Am 28. 2. 1813 schlossen Preußen und Russland in Kalisch ein Militärbündnies mit Grenzgarantien, am 17. 3. 1813 erließFriedrich Wilhelm III. in Breslau den Aufruf „An mein Volk“. Trotz anfänglicher Erfolge (Großgörschen 2. 5., Bautzen 20./21. 5.) schloss Napoleon mit den Preußen und Russen den Waffenstillstand von Poischwitz (5. 6.-10. 8.), währenddessen sich Österreich, England und Schweden in den Verträgen von Reichenbach (14. 6.) den Verbündeten anschlossen. Diese, nunmehr zahlenmäßig überlegen, waren bei Großbeeren (23. 8.), an der Katzbach (26. 8.), bei Kulm und Nollendorf (30. 8.), bei Dennewitz (6. 9.) und in derVölkerschlacht bei Leipzig (16.-18. 10.) siegreich. Die Verfolgung Napoleons ging nach dem Rheinübergang G. L. von Blüchers bei Kaub (1. 1. 1814) bis nach Frankreich hinein, und am 30. 3. 1814 wurde Paris besetzt. Am 11. 4. 1814 dankte Napoleon ab. Der 1. Pariser Friede (30. 5. 1814) ließ Frankreich die Grenzen von 1792.
Als Napoleon am 1. 3. 1815 von seinem Verbannungsort Elba nach Frankreich zurückkehrte, wurde ein neuer Kriegszug unternommen; Napoleon unterlag schließlich bei Waterloo (Belle-Alliance, 18. 6.) den Engländern unter A. W. Duke of Wellington, denen Blücher mit seinen preußischen Truppen zu Hilfe geeilt war. Der 2. Pariser Friede(20. 11. 1815) auferlegte den Franzosen 700 Mio. Francs Kriegsentschädigung sowie die Besetzung der nordöstlichen Départements, wo die alliierten Truppen bis 1818 blieben. Die geraubten Kunstschätze u. Ä. mussten wiedererstattet werden.
Die auf die Befreiungskriege folgende Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress ließ die durch die Befreiungskriege genährte Hoffnung der Deutschen auf nationale Einheit unerfüllt.
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MessagePosté le: Mar 19 Aoû - 01:34 (2008)    Sujet du message: Die Koalitionskriege Répondre en citant


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